Diabetes

Über Diabetes ist schon soviel geschrieben worden. Erwarten Sie nicht eine weitere Abhandlung des Krankheitsbildes. Dafür können Sie eine individuelle Ernährungsberatung bei mir buchen.

Interessante Aspekte zum Thema Heisshunger

Chronische Unterversorgung von Zucker im Blut, hat Auswirkungen auf den Insulinspiegel. Bei mehr Konsum von zuckerreicher Nahrung, wird mehr Insulin ausgeschüttet. Insulin wird von unserem Körper produziert , um Blutzucker zu verwerten .Insulin zirkuliert im Blut , wenn wir KH in unserer Nahrung aufnehmen .Es wirkt appetitanregend und nicht nur nach dem Essen, sondern schon mit dem ersten Biss oder Schluck..Bereits bei Süßgeschmack im Mund, z.B. Süßstoffprodukten in Getränken oder Light-Produkten sorgt.das Gehirn für Heißhungersignal. Weil aber kein Süßes kommt, wird Insulin trotzdem ausgeschüttet.
Als Folge entwickelt sich ein vermehrter Appetit auf KH-haltige Speisen, die man zuvor durch Light-Produkte einsparen wollte. Überschüssiges Insulin im Körper verursacht immer wieder Heißhunger auf Süßes oder Herzhaftes. Weiter blockiert es die Fähigkeit des Körpers, Fett abzubauen. Der körpereigene Fettabbau wird blockiert. Selbst bei wenig Nahrungsaufnahme, baut man bei hohem Insulinspiegel kein Fett ab.

Welchen Einfluss hat der Serotoninspiegel auf den Heißhunger?
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Energiebote Insulin

Das Hormon Insulin ist für die Senkung der des Blutzuckerspiegels zuständig. Es schleust den Blutzucker aus dem Blut zur Energiebereitstellung in die Zellen. Ausgeschüttet wird Insulin nach den Mahlzeiten – und die Menge richtet sich nach dem, was man gegessen hat. Bestanden Lunch und Dinner vor allem aus kohlenhydrathaltigen und fetten Speisen, steigt der Blutzuckerspiegel besonders schnell und steil an. Als Reaktion darauf produziert der Körper besonders viel Insulin, um den Zucker möglichst schnell aus dem Blut abzutransportieren. Fatale Folge: Der Blutzuckerspiegel sackt ab – und das wiederum führt zur Unterzuckerung.
Ein Teufelskreis, denn: Man hat Appetit obwohl der Körper mit genügend Energie versorgt ist. Gibt man dem Heißhunger jetzt nach, bringt das Insulin den Blutzucker direkt in die Fettdepots, weil die Zellen ja längst voll sind. Ergebnis: Es wird Körperfett aufgebaut.
Wichtig ist es deshalb, den Blutzuckerwert ausgeglichen zu halten. „Ein optimaler Blutzuckerspiegel verläuft wellenförmig“, erklärt Dr. Ambrosius. Heißt: der Spiegel steigt langsam an und fällt auch langsam wieder ab. Diesen Rhythmus kann man mit der richtigen Ernährung beeinflussen, die – wichtig!- zur richtigen Zeit stattfindet. „Bei manchen Menschen sind drei größere Mahlzeiten ideal, andere brauchen noch ein, zwei Snacks zwischendurch“, sagt Dr. Ambrosius. Welcher Typ man ist, muss jeder für sich selbst herausfinden. Und: bitte keine Mahlzeiten auslassen, sonst sind Heißhungerattacken vorprogrammiert!

Gute Kohlenhydrate

Was aber soll man essen, um den Blutzuckerspiegel konstant zu halten? Beginnen wir mit den wichtigen Kohlenhydraten. Sie bestehen zwar grundsätzlich aus Zucker- man unterscheidet allerdings zwischen Einfach – Zweifach- und Vielfachzucker. Zur ersten Kategorie zählt Traubenzucker, der ungünstigerweise sofort ins Blut geht. Auch Obst, Fruchtsäfte, Kuchen und Süßigkeiten bestehen aus schnell verwertbaren Einfach- und Zweifachzuckern. Aus Vielfachzucker bestehen Vollkornbrot, Nudeln und Kartoffeln. „Diese Produkte halten den Blutzuckerspiegel konstanter, denn Vielfachzucker braucht länger, um ins Blut zu gelangen“, empfiehlt Dr. Ambrosius. Werden sie mit Eiweiß kombiniert, das blutzuckerneutral ist, ergeben sie ein Powerpaar, weil Eiweiß die Blutzuckerwirkung zusätzlich verzögert.

SOS-Plan

Doch was ist, wenn man sich mal nicht an den Speiseplan gehalten hat, und der Heißhunger bereits da ist? Trick: Ein Notfallpack im Kühlschrank deponieren. Das sollte Obst-und Gemüsekost enthalten, die man vor dem Lebensmittel verzehrt, auf das man Heißhunger hat. Denn Karotten und Co. Muss man länger kauen. Und dadurch spürt man schneller das Sättigungsgefühl.

Was noch hilft

Kaugummi kauen, viel Wasser trinken, Zähne putzen oder ein kurzer Spaziergang können den Heißhunger sofort vertreiben. Erweist sich der Wunsch nach Süßem als doch zu überwältigend, ist dunkle Schokolade mit 70 Prozent Kakaoanteil besser als – stärker gesüßte – Milchschokolade. Auch trickreich: Liebelingsgummibärchen und Schokoriegel grundsätzlich in der Minipackung kaufen. „Denn die Heißhungerattacke ist meistens vorbei, sobald die Packung leer ist.“, betont Dr. Ambrosius. Alexandra Link.

Das Alter beginnt in der Zelle

Bei der Suche nach einer Antwort auf die Frage „Warum altert der Mensch“ stößt man immer wieder auf die irritierende Tatsache, dass der menschliche Alterungsprozess sehr unterschiedlich verläuft: Der eine wirkt mit 50 Jahren noch so wie ein 30-Jähriger, während ein anderer bereits mit 60 körperlich vergreist.
Der primäre Grund für diese individuellen Unterschiede liegt sehr wahrscheinlich in unseren Genen, die entscheidenden Einfluss auf die Lebensdauer unserer Zellen haben.

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Arten von Diabetes

DIABETES MELLITUS TYP 1

Diabetes mellitus Typ 1 ist eine Autoimmunerkrankung bei der die Betroffenen nicht in der Lage sind Insulin zu produzieren. Es ist also notwendig lebenslang Insulin zu spritzen, um eine Stoffwechselentgleisung und akute Folgeschäden für den Körper zu vermeiden. Insulin ist für den Menschen unverzichtbar, denn es hat die Aufgabe den Energieträger Glucose zu transportieren und zu speichern. Bei Insulinmangel sammelt sich die Glucose im Blut an und es kommt zur Hyperglykämie, was schlimme gesundheitliche Folgen haben kann und im schlimmsten Fall kann solch eine Entgleisung tödlich enden. Auf Dauer können erhöhte Blutzuckerwerte zudem die Blutgefäße, Nerven und zahlreiche Organe schädigen.

Typ 1 Diabetes ist nicht heilbar und ist mit lebenslänglicher Insulintherapie verbunden. Zusätzlich zum Insulinspritzen ist eine ständige Kontrolle des Blutzuckerspiegels und eine genaue Überprüfung der zugeführten Kohlenhydrate von großer Bedeutung, um den Blutzuckerspiegel möglichst konstant zu halten.

Grundlagen zur täglichen Behandlung erhalten Diabetes Patienten in einer Diabetes-Schulung für weitere Informationen und Hilfe im Bereich der Ernährung empfehlen wir Ihnen eine zertifizierte Ernährungsberatung.

 

Möglichkeiten zur Information/Therapie:

 

DIABETES MELLITUS TYP 2

Diabetes mellitus Typ 2 unterscheidet sich stark von Diabetes mellitus Typ 1. Bei Typ 2 ist der Körper meist noch in der Lage Insulin zu produzieren, allerdings sind die Körperzellen resistent und das Insulin kann nicht seine gewünschte Funktion übernehmen. Gleich ist jedoch, dass auch bei Diabetes mellitus Typ 2 die fehlende Wirkung von Insulin dazu führt, dass Glucose nicht weiter transportiert werden kann und sich im Blut staut. Dadurch kommt es zu den erhöhten Blutzuckerwerten auch Hyperglykämie genannt. Diabetes mellitus Typ 2 tritt meist erst im erwachsenen Alter auf und ist Ursache verschiedener Lebensbedingungen wie Übergewicht, Bewegungsmangel, metabolisches Syndrom, Rauchen und eine schlechte Ernährung. Als Symptome treten in erster Linie Müdigkeit und Konzentrationsschwäche auf. Beim Fortschreiten der Krankheit sind jedoch auch die Blutgefäße und Nerven betroffen. Bei Diabetes mellitus Typ 2 ist neben der Insulintherapie auch eine Ernährungsumstellung oft sehr hilfreich, um das Fortschreiten der Krankheit zu verhindern und das Krankheitsbild zu verbessern. Zusätzlich zum Insulinspritzen ist eine ständige Kontrolle des Blutzuckerspiegels und eine genaue Überprüfung der zugeführten Kohlenhydrate von großer Bedeutung, um den Blutzuckerspiegel möglichst konstant zu halten. Dafür ist eine Umstellung weg von drei großen Mahlzeiten hin zu fünf kleinen Mahlzeiten besonders hilfreich.

Möglichkeiten zur Information/Therapie:

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